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Corona-Förderung

Bundesförderung Corona-gerechte Um- und Aufrüstung von stationären raumlufttechnischen Anlagen - seit 2. April 2021 erweitert!

Gemäß Beschluss des Koalitionsausschusses vom 25.08.2020 werden durch die „Bundesförderung Corona-gerechte Um- und Aufrüstung von raumlufttechnischen (RLT-)Anlagen in öffentlichen Gebäuden und Versammlungsstätten“ Zuschüsse für Investitionen gewährt, mit denen vorhandene stationäre raumlufttechnische Anlagen in öffentlichen Gebäuden und Versammlungsstätten um- und aufgerüstet werden. Sie wird novelliert und unter dem neuen Titel Bundesförderung Corona-gerechte Um- und Aufrüstung von stationären raumlufttechnischen Anlagen am 1. April 2021 verkündet, am Tag darauf tritt sie in Kraft. Insbesondere zu folgenden Punkten sind Anpassungen erfolgt: Antragsberechtigung auch für ausgewählte private Einrichtungen Verkleinerung Mindestraumgröße, Absenkung Bagatellgrenze Erhöhung Anteilsfinanzierung von 40 Prozent auf 80 Prozent sowie der maximalen Förderung pro RLT-Anlage von 100.000 Euro auf 200.000 Euro Bundesregelung Kleinbeihilfen 2020 als zusätzliche beihilferechtliche Grundlage neben der De-Minimis-Verordnung Aufnahme weiterer technischer Optimierungsmaßnahmen, beispielsweise Einbau von UV-C Technik in vorhandene RLT-Anlagen- Anschluss notwendiger Nebenräume an eine bestehende RLT-Anlage.

Mit den Anpassungen sollen insbesondere mögliche Öffnungsstrategien und nachhaltige Perspektiven für den Wiederbetrieb von Einrichtungen eröffnet werden. Neben öffentlichen oder teil-öffentlichen Einrichtungen bzw. Trägern können nun auch ausgewählte private Einrichtungen einen Antrag stellen. Dazu zählen private Kitas und Schulen, medizinische Einrichtungen, private Alten- und Pflegeeinrichtungen sowie Einrichtungen für Menschen mit Behinderung, der Kinder- und der Jugendhilfe. Zusätzlich wird die Mindestraumgröße, die eine förderfähige RLT-Anlage versorgt, von einem Regelstromvolumen von 1.500m³/h (entspricht einer Raumgröße mit etwa 50 Personen) auf Regelstromvolumen von 400 m³/h (entspricht einem Raum mit etwa 10 Personen) verkleinert, um bspw. auch kleinere Gruppenräume zu erfassen. Weiterhin wird der Anteil der förderfähigen Ausgaben von 40 Prozent auf 80 Prozent erhöht. Der Katalog der förderfähigen Maßnahmen wurde erweitert, beispielsweise kann nun auch der nachträgliche Einbau von Anlagen zur Luftdesinfektion durch UV-C Technik gefördert werden.

Außerdem wird die Bundesregelung Kleinbeihilfen 2020 als weitere beihilferechtliche Grundlage neben der De-minimis-Verordnung zugelassen. Des Weiteren wird der Anschluss notwendiger Nebenräume (z. B. das Foyer eines Theaters oder Umkleidekabinen einer Turnhalle) an eine bestehende stationäre RLT-Anlage zusätzlich mit aufgenommen, soweit ein direkter funktionaler Zusammenhang zwischen den Räumen besteht und es sich nur um einzelne Räume handelt..

Mit einer seiner letzten Änderung hat das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) nun auch Abdichtungsmaßnahmen, wie mit unserem bewährten AEROSEAL-Verfahren, als "Förderfähigen Begleitmaßnahme" in das Technische Merkblatt aufgenommen. Begleitmaßnahmen sind nur förderfähig, wenn sich deren Notwendigkeit unmittelbar aus Förderfähigen Maßnahmen ergibt.

Hier finden Sie die aktuelle Version des Technischen Merkblatts.

 


 

Wer ist berechtigt einen Förderantrag zu stellen?

  • Länder
  • Kommunen
  • Unternehmen*
  • Universitäten/Hochschulen*
  • Träger öffentlicher Einrichtungen*
  • institutioneller Zuwendungsempfänger*
  • private Einrichtungen (Kitas und Schulen, medizinische Einrichtungen, private Alten- und Pflegeeinrichtungen sowie Einrichtungen für Menschen mit Behinderung, der Kinder- und der Jugendhilfe)

Nicht antragsberechtig ist der Bund.

*Eine Antragsberechrtigung besteht, sofern die Finanzierung durch Beteiligung oder sonstige Weise zu mindestens 50% durch den Bund, die Länder oder Kommunen erfolgt.

 

Welche Maßnahmen werden gefördert?

Gefördert werden Maßnahmen an bestehenden stationären, zentralen RLT-Anlagen in öffentlichen Gebäuden und Versammlungsstätten. Die RLT-Anlage muss mindestens einen Raum, der für größere Personenansammlungen bestimmt ist (Versammlungsraum), mit einem Regelluftvolumenstrom von 1.500 m³/h oder mehr versorgen. Die Maßnahmen müssen dazu dienen, das Infektionsrisiko ausgehend von potenziell virusbeladenen Aerosolen durch unzureichende Lüftung in geschlossenen Räumen zu senken. Es dürfen ausschließlich eigens für die Maßnahmen neu erworbene Komponenten verwendet und eingebaut werden.

 

Was sind Förderfähige Maßnahmen?

Förderfähige Maßnahmen sind insbesondere:

  • Der Erwerb und der Einbau von hochwertigen Filtern in bestehende Filterstufen (Der Erwerb von bis zu 3 vollständigen Filtersätzen ist förderfähig)
  • Maßnahmen zur Erhöhung des Frischluftanteils durch die Umrüstung von Umluft- auf Zu-/Abluftbetrieb
  • Umbauten an der RLT-Anlage durch Zubau von Filterstufen oder durch Ergänzung und Optimierung der Regelungstechnik sowie die Erstellung eines Konzeptes zum infektionsschutzgerechten Lüften

 

Was sind Förderfähige Begleitmaßnahmen?

Förderfähige Begleitmaßnahmen sind unter anderem:

Weitere Informationen zu Förderfähigen Maßnahmen und Begleitmaßnahmen finden Sie im Technischen Merkblatt.

 

Was wird gefördert und wieviel ist die maximale Förderung?

Gefördert werden Investitionsausgaben sowie die Ausgaben für Planung und Montage in Höhe von 80% der förderfähigen Kosten. Die maximale Förderung beträgt 200.000 Euro pro RLT-Anlage. Weitere Informationen hierzu finden Sie hier.

 


 

Dichte Luftleitungen als Basis

Die geförderten Begleitmaßnahmen sind mannigfaltig und reichen vom Erwerb und Einbau von Lüftungskanalstücken, die mindestens der Dichtheitsklasse B (gemäß DIN Euronorm 1507:2006-07, DIN Euronorm 15727:2010-10, DIN Euronorm 12237:2003-07) entsprechen über Anpassungen der vorhandenen Steuer- und Regelungstechnik bis hin zu Abdichtungsmaßnahmen der Luftleitungssysteme, die mindestens zum Erreichen der Dichtheitsklasse C führen. Insbesondere letztere Maßnahme ist von grundlegender Bedeutung. Denn weder zusätzliche Filter(stufen) und eine optimierte Regelung, noch Konzepte für einen maximalen Infektionsschutz sind in vollem Umfang wirksam, wenn das Luftleitungssystem der RLT-Anlage Undichtigkeiten aufweist.

Mit durchschnittlichen Leckageraten von 15 % (dies entspricht 2,5 Mal der schlechtesten Dichtheitsklasse A bzw. ATC 6 gemäß DIN EN 16793-3) und mehr ist dies europaweit aber bei fast allen Lüftungs- und RLT-Anlagen der Fall. Die Folgen sind erhöhte Kosten und hygienische Probleme. So müssen die Ventilatoren den real benötigten Volumenstrom plus den Leckagevolumenstrom fördern. Zudem kann Luft unkontrolliert in oftmals mit Staub und Dreck verschmutze Zwischendecken entweichen, dort zu ungünstigen Druckverhältnissen und dadurch wiederum zum Einbringen von Aerosolen in die Räume selbst sowie in angrenzende Räume führen. Indirekt kann dadurch die Verbreitung von Aerosolen und Viren, wie dem Corona-Virus, begünstigt werden.

 

Investieren, um zu sparen

Um dies zu vermeiden und ein optimales Retrofit zu realisieren, ist eine nachträgliche Abdichtung von Luftleitungssystemen bis zum Erreichen von mindestens der Dichtheitsklasse C (dies entspricht einer maximalen Leckagemenge von 0,67 %) die wesentliche Grundlage. Denn nur durch einen definierten Strömungsweg der Zu- und Abluft sowie einer garantieren Lieferung der erforderlichen Luftmengen kann ein sicherer Infektionsschutz und zudem die Wirksamkeit weiterer BAFA-geförderter Maßnahmen gewährleistet werden.


 

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Seit 2015 haben wir und unsere MEZ-AEROSEAL-Partner mehr als 400 AEROSEAL-Abdichtungen in Neubau- und Retrofit-Projekten durchgeführt. Dies führt zu einem stetig wachsenden Marktbewusstsein hinsichtlich Leckagen und der AEROSEAL-Lösung. In all diesen durchgeführten Projekten haben wir eine durchschnittliche Leckagereduktion von 95% erreicht.

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Sie haben Fragen zu MEZ-AEROSEAL oder zur BAFA-Förderung? Unsere Experten stehen Ihnen gerne zur Verfügung

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